Projekt Sanierung/Erweiterung

Nach dreissig Jahren intensiver Nutzung ist es Zeit, unseren Hauptbetrieb in Inwil gründlich zu sanieren und auf den aktuellen Stand behindertengerechten Bauens zu bringen. Die zuwebe hat dieses Bauprojekt von langer Hand vorbereitet und sich entschlossen, aufgrund der Bedarfsplanung der öffentlichen Hand, den Betrieb in Inwil gleichzeitig mit dem Umbau zu erweitern.
Das Projekt umfasst neben der Gesamtsanierung von Haustechnik, Gebäudehülle, Küche, Lingerie und Therapiebad den Neubau der Werkstätte und eine Aufstockung des Wohngebäudes. So können 20 zusätzliche Arbeitsplätze und 10 neue Wohnplätze geschaffen werden.
Ehrgeiziger Fahrplan mit Baubeginn Ende 2007 Nachdem die Finanzierung durch Bund und Kanton gesichert war und die Baubewilligungen vorlagen, fand der Baubeginn am 5. November 2007 statt. Die Bauzeit beträgt etwa eineinhalb Jahre, so dass der Bezug der erneuerten Räumlichkeiten in Inwil auf Juni 2009 vorgesehen ist.
Auslagerung des gesamten Betriebs während der BauzeitInfolge der umfassenden Sanierung der gesamten Gebäude in Inwil kann der Betrieb nur aufrechterhalten werden, wenn er vollständig ausgelagert wird. Mit dem ehemaligen Internat des Klosters Heiligkreuz in Lindencham wurde ein idealer Standort gefunden, an dem der ganze Betrieb weitergeführt werden kann. Ende Oktober 2007 zog ein Teil der Produktion Inwil ins Kloster Heiligkreuz und ein weiterer wurde in die Produktion Bösch verlegt. Per Ende März 2008 zügelte der gesamte Betrieb für etwas mehr als ein Jahr nach Lindencham.
Finanzierung und SpendenstandDie Gesamtkosten für das Bauprojekt betragen rund 36 Millionen Franken, von denen der Kanton Zug 23,4 Millionen und der Bund 8,8 Millionen Franken übernehmen. Zehn Prozent der Baukosten bestreitet die ZUWEBE aus Eigenmitteln. Diese werden aus Beiträgen von Stiftungen, Gemeinden, Firmen und privaten Spenden generiert.