Rückblick auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr
Seit rund einem Jahr ist Patrik Nietlispach, Vorsitzender der Geschäftsleitung im Amt. Was hat ihn in dieser Zeit bewegt und was konnte er bewirken? In einem kurzen Rückblick beantwortet er die wichtigsten Fragen.
Rückblick – Gegenwart – Zukunft
Du bist nun seit einem Jahr bei der Stiftung zuwebe in der neuen Funktion. Was hat dich in dieser Zeit besonders überrascht oder beeindruckt?
Mich hat besonders beeindruckt, wie rasch und unkompliziert die Zusammenarbeit über alle Bereiche und Funktionen hinweg funktioniert hat – intern wie extern. Vom ersten Tag an habe ich ein echtes «zuwebe-Team» erlebt: engagierte Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen, Veränderungen mittragen und stets im Interesse unserer Klientinnen und Klienten handeln. Auch im Austausch mit externen Partnern durfte ich den ausgezeichneten Ruf der Stiftung zuwebe von Beginn an aus erster Hand erfahren.
Welche Entwicklungen oder Projekte konntest du in deinem ersten Jahr bei der Stiftung zuwebe vorantreiben?
In kurzer Zeit ist es uns gelungen, das Team der Geschäftsleitung neu aufzustellen und wichtige Projekte und Ideen voranzutreiben. So konnten wir für unsere Klientinnen und Klienten Wohnangebote weiterentwickeln, neue digitale Kommunikationsmöglichkeiten schaffen und gemeinsam einen grossen inklusiven Sportanlass im Rahmen der Special Olympic Games feiern.
Gleichzeitig haben wir im Rahmen unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements eine Befragung aller Mitarbeitenden durchgeführt und sind bereits in der Umsetzung erster Massnahmen. Auch Themen in der Künstlichen Intelligenz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit konnten wir weiter vorantreiben.
Wenn du auf die nächsten Jahre blickst: Wo siehst du die grössten Chancen für die Stiftung zuwebe?
Als breit aufgestelltes Unternehmen und gleichzeitig engagierte Sozialorganisation sind wir im Kanton Zug ein starker Wirtschaftspartner und eine treibende Kraft für soziale Nachhaltigkeit. Mit innovativen Angeboten in den Bereichen Wohnen, Bildung und Arbeit – unter anderem mit dem ÄssWerk – schaffen wir neue Perspektiven und echte Inklusionsmöglichkeiten. So leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zu einer vielfältigen und inklusiven Gesellschaft.
Persönliches
Welche Begegnung oder welches Erlebnis aus deinem ersten Jahr ist dir besonders in Erinnerung geblieben – und warum?
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die herzlichen Gratulationen unserer Klientinnen und Klienten zu meinem Stellenantritt sowie die unvergesslichen Erlebnisse im Rahmen der Special Olympics National Summer Games Zug2026. Die grosse Freude, die gelebte Inklusion und die zahlreichen persönlichen Begegnungen haben mich nachhaltig beeindruckt und berührt. Vor allem die individuellen Geschichten und Erlebnisse, die ich aus nächster Nähe miterleben darf, zeigen mir jeden Tag aufs Neue, wie wertvoll und sinnstiftend unsere Arbeit ist. Sie bestärken mich in meiner Aufgabe und motivieren mich, die Stiftung zuwebe gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und Klientinnen und Klienten weiterzuentwickeln.
Was hast du in deinem ersten Jahr über die Stiftung zuwebe gelernt, dass du so nicht erwartet hättest?
Mich beeindruckt immer wieder, wie viele Möglichkeiten wir bereits innerhalb der Stiftung zuwebe haben, Inklusion aktiv zu gestalten und im Alltag zu leben. Wenn es uns gelingt, diese Haltung konsequent weiterzutragen, eröffnen sich auch für die Gesellschaft neue Perspektiven. Das Potenzial ist aus meiner Sicht noch lange nicht ausgeschöpft – vielmehr stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung mit vielfältigen Chancen.
Was hat dich in deinem ersten Jahr persönlich am meisten geprägt oder zum Nachdenken gebracht?
Menschen mit Beeinträchtigungen bereichern unsere Gesellschaft mit ihren Perspektiven und Fähigkeiten. Ich bin überzeugt, dass wir noch viel mehr von ihnen lernen könnten. Dieses Potenzial wird bisher jedoch zu selten erkannt und genutzt – dabei liegt gerade darin eine grosse Chance für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft.


